Qualifizierung und Weiterbildung

Die Aufgaben unserer pädagogischen Fachkräfte sind vielfältig und weitreichend. Sie fördern durch eine positive Einstellung zur Selbstbildung auch Neugierde und Motivation bei den Kindern. „Eine selbst-bildende Fachkraft“ kann auch die Kinder dazu ermutigen, forschend zu lernen.
Durch eine verlässliche Beziehung zu den Kindern gewährleisten unsere MitarbeiterInnen die Entwicklung von Sicherheit und Selbstvertrauen als Grundlage für intensive Lernprozesse. Die Arbeit mit den Kindern verlangt ein flexibles, vielseitiges und intuitives Verhalten. Die Fähigkeit sich emotional auf die Kinder einzulassen, ist ebenso wichtig, wie diese Emotionen im Interesse der kindlichen Autonomie zu reflektieren und zu steuern.

Wir – die Mitarbeiterinnen der fif – sind der Ansicht, dass fachliche Kompetenz und Professionalität sowohl durch Berufserfahrung und Selbstreflexion, als auch durch den Austausch mit den Kolleginnen und die Bereitschaft, sich mit neuen, unbekannten Themen zu beschäftigen, erworben werden. Diese drei Aspekte unterstützen die Identifikation mit der beruflichen Rolle und steigern das Selbstvertrauen. Sie bilden die Grundlage für eine professionelle Arbeit mit Kindern.

Eine Voraussetzung für die kompetente und professionelle Ausübung der Tätigkeit als Gruppenleiterin ist eine Ausbildung als Erzieherin oder Sozialpädagogin. Die Stellen der Zweitkräfte besetzen wir mit kompetentem, pädagogisch qualifiziertem Personal.

Die pädagogischen Kompetenzen sichern wir durch die Teilnahme an internen und externen Weiterbildungen, an Fachinfotreffen und dem Kollegialen Austausch. Die regelmäßig stattfindenden Teamsitzungen werden genutzt, um über besondere Aspekte in der pädagogischen Arbeit zu sprechen.

Kompetenzen erwerben unsere Mitarbeiterinnen durch die Erfahrung in der täglichen Arbeit, verbunden mit der Fähigkeit, die eigene pädagogische Arbeit zu hinterfragen.
Die Anforderungen, die an die Mitarbeiterinnen gestellt werden, sind hoch. Von einer pädagogischen Kraft wird während des gesamten Tagesablaufes Präsenz gefordert. Das bedeutet, dass sie für die Bedürfnisse, Wünsche, Interessen und Konflikte der Kinder zur Verfügung steht. Diese Leistung, ständig „in Beziehung“ zu sein, wird täglich erbracht.
In einem selbst organisierten Verein ergibt sich darüber hinaus die Notwendigkeit, sich mit übergeordneten Strukturen auseinanderzusetzen. Dies ermöglicht die Zusammenarbeit und die Reflexion der Arbeitsinhalte über den eigenen Arbeitsbereich hinaus und unterstützt den Prozess der Identifikation mit der beruflichen Rolle und der Arbeit im Verein.

Die Geschäftsführerinnen unterstützen durch Begleitung und Beratung. Dazu gehört die Planung und Durchführung von Fachtagen, das Bereitstellen von Fachliteratur und die Beschaffung von aktuellen Informationen zu externen Fortbildungsterminen.